Istkosten

Oktober 20th, 2010 von JG

Merkmal der Istkosten ist die Entstehung in der letzten Periode des Abrechungszeitraums und die daraus resultierende Möglichkeit deren genaue Höhe anzugeben. Als Istkosten werden die tatsächlich angefallenen Kosten einer Periode mit Vergangenheitsorientierung verstanden.

Die Istkosten werden im Rahmen des betrieblichen Rechnungswesens beleghaft aus den vorgelagerten Bereichen der Buchführung in die Kostenrechnung übergeben. Als Istkosten werden die tatsächlich angefallenen Kosten einer Periode mit Vergangenheitsorientierung verstanden. Rechnerich ergeben sich die Istkosten für eindeutig zeitlich und mengenmäßig bemessbare Kosten, wie den Material- oder Fertigungskosten, aus dem Produkt der Istpreise und der Istmenge.

Kosten die sich aus Beiträgen und Steuern ergeben, die nicht konkret mengenmäßig zugeordnet werden können, werden mit dem auf dem Beleg aufgeführten Betrag als Istkosten verbucht. Grundlage der Istkosten ist die Istkostenrechnung, welche das Periodenergebnis der sich aus dem Leistungserstellungsprozess ergibt, ermittelt.

Als vergangenheitsorientierte Rechnung lassen sich aus der Istkostenrechnung keine zukünftigen Angebotspreise ermittelt oder sonstige zukunftsorientierte Planungen durchführen. Demzufolge ist die Istkostenrechnung nur als Nachkalkulation einzusetzen, nicht aber zur Durchführung einer Wirtschaftlichkeitskontrolle.

Geschrieben in Lexikon |

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