Das Festgeld als langfristige Anlageform

August 18th, 2010 von JG

Das Festgeld stellt eine Anlageform dar, bei der zwischen dem Kunden und einem Kreditinstitut eine feste Laufzeit vereinbart wird. Nach der Laufzeit kann das Festgeld entweder als Sichteinlage bei dem Kreditinstitut weitergeführt werden oder als Festgeld im Rahmen der Prolongation verlängert werden. Im Falle der Prolongation wird in der Regel der aktuelle Zinssatz zugrundegelegt. Der im Rahmen des Festgeldes vereinbarte Zinssatz bleibt in der Regel während der gesamten Laufzeit unabhängig von etwaigen Marktschwankungen konstant. Durch die festgelegte Laufzeit in der das Festgeld für den Bankkunden nicht verfügbar ist erhält er in der Regel einen höheren Zins als bei kurzfristigen Anlageformen.

Die Anlage von finanziellen Mitteln in Festgeld kann bei einer langfristig geplanten Existenzgründung durch die Hohe Verzinsung zur Schaffung einer hohen Kapitaldecke führen. Welches Kapital im Rahmen der Existenzgründung nötig ist kann bei Erstellung eines Businessplans mit einer Businessplan Vorlage ermittelt werden.

Sicherheit hinsichtlich des Festgeldes ist für den Anleger durch die Einlagensicherheit und freiwilliger Einlagensicherungen einzelner Bankverbände gegeben. Im Rahmen des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes werden Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro für Anleger gesichert, die im Falle fehlender Liquidität des Kreditinstituts ausgezahlt werden.

Geschrieben in Lexikon |

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