Reklamation

Dezember 14th, 2010 von JG

Wird durch den Käufer einer fehlerhaften Ware oder Dienstleistung vom Verkäufer verlangt den Mangel zu beseitigen, handelt es sich um eine Reklamation. Im Rahmen dieser Reklamation kann der Verkäufer entscheiden, ob er einen Umtausch, eine Reparatur, Wandlung oder Minderung vornimmt.

Im Zuge eines Umtauschs der mangelbehafteten Ware oder Dienstleistung ist diese dem Verkäufer durch den Käufer auszuhändigen. Soll eine Reparatur im Rahmen der Reklamation durchgeführt werden hat der Verkäufer diese auf eigene Kosten vorzunehmen. Wird vereinbart die Ware zurückzugeben und den Kaufpreis dem Käufer zurückzuerstatten handelt es sich um eine Wandlung. Ferner ist es möglich dem Käufer einen Teilbetrag des Kaufpreises zu erstatten und somit eine Minderung durchzuführen. Voraussetzung eine Minderung durchzuführen ist der erfolglose Versuch einer Nachbesserung durch den Verkäufer. Wird im Rahmen der Umsetzung einer Geschäftsidee angestrebt als Kaufmann bzw. Händler tätig zu werden muss sich umfassend über die Rechte und Pflichten im Rahmen einer Reklamation informiert und etwaige Kosten bereits bei der Erstellung von einem Geschäftsplan im Finanzplan berücksichtigt werden.

Im Rahmen einer Reklamation muss der Käufer nicht die Verpackung der mangelhaften Ware einer Rückgabe beifügen. Handelt es sich bei dem Käufer um einen Kaufmann hat dieser unmittelbar nach Zugang bzw. der ersten Nutzung der Ware den Mangel zu rügen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, gilt die Ware handelsrechtlich als fehlerfrei.

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Produktlebenszyklus

Dezember 8th, 2010 von JG

Das Konzept von dem Produktlebenszyklus stellt die verschiedenen Phasen eines Produktes von der Markteinführung bis zu Eliminierung vom Markt dar. Der Lebenszyklus eines Produktes wird dabei in verschiedene Phasen untergliedert die jeweils individuell im Rahmen der Produktpolitik zu steuern sind.

Es existieren verschiedene Produktlebenszyklus-Theorien die jeweils unterschiedliche Einteilungen des Produktlebenszykluses vornehmen. Die Betrachtung des Produktlebenszyklus sollte nach der Gründung eines Unternehmens wie beispielsweise einer Unternehmergesellschaft unbedingt erfolgen um eine effiziente Portfolio-Steuerung zu gewährleisten. Grundlegend werden die Einführungsphase, die Wachstumsphase, Reifephase, Degenerationsphase und ggf. die Nachlaufphase unterschieden.

Die Einführungsphase ist mit hohen Kosten für Werbung und Public Relations verbunden um auf das neue Produkt aufmerksam zu machen. In der Wachstumsphase werden erste Gewinne mit dem Produkt bei konstant hohen Marketingkosten erzielt. Die anschließende Reifephase stellt die profitabelste Phase im Produktlebenszyklus dar. Strategisch bietet sich in dieser Phase die Durchführung des Erhaltungsmarketings bzw. das lancieren von Produktvariationen an.

In der Sättigungsphase stagniert das Marktwachstum eines Produktes und die Folge ist der Rückgang der Umsätze und Gewinne. Strategisch kann in dieser Phase versucht werden über Produktvariationen neue Kunden zu gewinnen. Die Degenerationsphase ist durch die Schrumpfung des Marktanteils für dieses Produkt und weiterem Umsatzrückgang in der Folge geprägt. Möglich ist es in Folge dessen einen Relaunch des Produktes vorzunehmen oder die Produktion einzustellen.

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